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reserved Perspektive aus Jerusalem |
| Jerusalemer Schule für Synoptische Forschung |
| Sie ist ein Zusammenschluss von jüdischen und
christlichen Gelehrten, die es sich zur Aufgabe egmacht haben, die synoptischen
Evangelien (Mattäus, Markus und Lukas) im Kontext von Sprache, Land
und Kultur, in denen Jesus von Nazareth lebte zu erforschen. Ihre Arbeit
bestätigt, dass Jesus ein organischer Teil der vielschichtigen sozialen
und religiösen Landscahft der jüdischen Periode des Zweiten tempels
war, der wie andere Gelehrte seiner Zeit, in der hebräischen Sprache
lehrte und die speziellen Lehrmethoden seiner Zeit anwandtem um grundlegende
jüdische theologische Konzepte darzulegen.
Die Gelehrten der Schule glauben, dass Jesu Worte und Taten zunächst in der hebräischen Sprache wiedergegeben wurden und dass durch ein sorgfältiges sprachliches und vergleichendes Studium ein grosser Teil der ursprünglichen synoptischen Tradition aus den griechischen Texten der synoptischen Evangleien wiedergewonnen werden kann. Die Schule besteht in der heutigen From seit 1985, nahm aber ihre Arbeit bereits zwei Jahrzente zuvor unter der Leitung von Dr. Robert Lindsey gemeinsam mit Prof. David Flusser auf. Direktor ist David Bivin. |
| Hebräisch |
| Hebräisch ist eine der ältesten Sprachen,
die heute fast genauso gesprochen und geschrieben wird wie vor über
zweitausend Jahren. Die Wiederauferstehung des Hebräischen als gesprochene
Sprache im 19. Jahrhundert kann beinahe alleine den Anstrengungen eines Mannes
zu verdanken sein: Eliezer ben Yehudah. Heute sprechen mehr als 3 Millionen
Menschen Hebräisch als Muttersprache, Adoptivsprache und als religiöse
Sprache.
Das Hebräische Alphabet aus 22 Buchstaben (5 davon haben eine andere Form, wenn sie am Ende eines Wortes auftauchen) beinhaltet nur Konsonanten. Die Sprache wird von rechts nach links ohne Vokale geschrieben. Etwa im 8. Jahrhundert wurde daher ein System entwickelt, das Vokale angibt durch die Verwendung von kleinen Punkten und Strichen unter- und oberhalb der Konsonanten. Diese Zeichen werden heute immer noch verwendet, sind aber auf Schulbücher, Gebetsbücher und Bücher für Ausländer beschränkt. Zeitungen, Zeitschriften und allgemeine Literatur verzichtet darauf.
Sprachfamilie
Sprachräume |
| Aramäisch |
| Eine der semitischen Sprachen, war Aramäisch
eine internationale Sprache im Nahen Osten seit dem 7. Jahrhundert v.Chr.
und war eine der bedeutendsten Sprachen des grossen Persischen Reichs vom
6. bis 4. Jahrhundert. Syrisch, eine spätere Form des Aramäischen,
war die Hauptsprache des Landes zwischen dem Römischen und des Parthischen
Reichs. Beide Sprachen waren bedeutende religiöse Sprachen. Aramäisch
hat bis heute als lebendige Sprache überlebt. Moderne Dialekte des
Aramäischen werden durch Minderheiten im Irak, Türkei, Iran und
Syrien gesprochen.
Sprachfamilie
Sprachräume |
| Griechisch |
| Griechisch, die erste grosse Sprache der Westlichen
Zivilisation, wird oft als das effektivste und meistbewunderte Mittel der
Kommunikation bezeichnet. Mit ihrer strukturellen und konzeptionellen Klarheit,
verbunden mit einer scheinbar unendlichen Vielfalt an Ausdrücken, ist
sie sowohl dem strengen Denker als auch dem inspirierten Poeten gleichermassen
von ausserordentlicher Hilfe.
Das griechische Alphabet, eine Adaptation des Phönizischen, datiert etwa aus dem Jahre 1000 v.Chr. Es war das erste Alphabet, das Buchstaben für Vokale verwendete, im Gegensatz zu den Semitischen Alphabeten, die nur Konsonanten hatten. Wie die Semitischen Alphabete auch, wurde es am Anfang von rechts nach links geschrieben, dann abwechselnd in Zeilen von rechts nach links und von links nach rechts, und zuletzt in der heutigen Form von links nach rechts. Heutiges Griechisch wird durch etwa 10 Millionen Menschen gesprochen, davon etwa 500.000 auf Zypern.
Sprachfamilie
Sprachräume |
| Synoptische Evangelien |
| Die Evangelien Matthäus, Markus und Lukas werden
auch als Synoptische Evangelien bezeichnet, da sie wegen ihrer Ähnlichkeit
einen zusammenhängenden Überblick zulassen.
Das Wort synoptisch ist griechischen Ursprungs (synoptikós) und bedeutet 'was mit einem Augenschlag mehrere Dinge erreicht'. |