Jemand muss die Wahrheit sagen
Die Wahrheit sagen, an die Bewohner des arabischen Dorfes in Beit-Hanoun, allen Bewohnern des Gazastreifen, den Arabern in Judäa und Samaria und der ganzen Welt. Die Wahrheit ist einfach und klar: Wer tausende von Raketen auf unschuldige Zivilisten schießt und wer tonnenweise Sprengstoff, Waffen und Katjuschas sammelt, wer Angst und Terror über ein ganzes Volk verstreut, muss verstehen, dass man sich irgendwann nicht mehr hinter Frauen und Kindern verstecken kann. Dieses Verhalten hat ein Preisetikett.

Jedes Land ist für die Sicherheit seiner Bürger verantwortlich. Israels Verhalten in Gaza ist viel gemäßigter und menschlicher als die Reaktionen der amerikanischen, britischen, oder russischen Armee, gegenüber Terroristen die ununterbrochen auf Texas, Coventry oder Moskau schießen. Es handelt sich hier nicht um Theorien. Das sind historische Tatsachen, deren Spuren unter den Trümmern Grosnys, ganzen Dörfer in Afghanistan und Städte im Irak liegen. Oder sogar unter den Trümmern Dresdens aus dem 2. Weltkrieg.

Aber nur gegen Israel wird geschimpft und geschrien. Daran sind wir schon gewöhnt. Es ist schwierig ein Jude zu sein. Das Leben ist so und so schwer für uns, was es noch schwerer macht ist das ständige Verteidigen und das Rechenschaft ablegen müssen. Deswegen, neben dem tiefen Mitleid den jeder Mensch spürt, nachdem er die Bilder aus Beit-Hanoun gesehen hat, sollte man auch die Wahrheit sagen.

Die Wahrheit ist: bis die Araber nicht stoppen Kassam-Raketen auf Israel zu schießen, muss Israel auf sie zurück schießen. Ja, auf sie zurück schießen! Die Araber schießen nämlich auf Frauen und Kinder um sie zu töten. Wir nicht. Niemals war das unsere Absicht. Aber wenn man auf uns schießt, absichtlich auf bewohnte Gegenden, dann ist es sehr schwierig Fehltreffer und Tragödien zu vermeiden.

Und gerade deshalb wird es Zeit, dass wir heute der Welt in die Augen schauen und deutlich sagen: Bis es in Sderot nicht ruhig ist, wird es auch keinen Frieden in Gaza geben. Wenn man Bäume fällt, fliegen Holzreste herum. Wenn man Raketen schießt, dann fliegen auch Kanonen zurück. Wenn eine von ihnen daneben trifft ist das schade, es ist ein Unglück, es ist schlimm, aber das ist halt so. Wir haben alle anderen Alternativen ausprobiert, die alle gescheitert sind. Die Bibel sagt: "Gegen den Verkehrten erzeigst du dich entgegenstreitend" (Psalm 18,27), und mit tödlichem Terror, blutdürstigen Terroristen, die dich von der Weltkarte vertilgen wollen, muss du genauso umgehen, und sie vertilgen.

Am selben Tag, als die schrecklichen Bilder in die ganze Welt gestrahlt wurden, fielen Kassam-Raketen dicht neben einen jüdischen Kindergarten. Dann kommentierte der Hamas-Sprecher Rabchi Rantisi und sagte: "Die Israelis erwarten von uns, jetzt in Ruhe sitzen zu bleiben?" Mein lieber Rabchi Rantisi, wir haben genau das erwartet, als wir letztes Jahr aus dem Gazastreifen gezogen sind. Besonders nachdem Israel tausende ihrer Bürger aus ihren Heimen rausriss und zu Flüchtlingen machte, nachdem Israel Milliarden investierte, und kurz vor einem Bürgerkrieg stand, all das um den Gazastreifen für euch zu räumen. Ja, wir waren so naiv und hofften jetzt, dass ihr ein wenig ruhig sitzen bleibt - wenigstens in Gaza. Anstelle von Ruhe, bekamen wir verstärkte Versionen von Kassam-Raketen, tonnenweise Sprengstoff und eine Hamas-Regierung.

Ein anderer Hamasanführer Rasi Hamed sagte im Radio, man muss Israel von der Weltkarte löschen. Guten Morgen! Das steht schon lange in ihrer Grundverfassung, noch vor dem Vorfall in Bet-Hanoun. Ein Reporter von CNN sagte, dass jetzt wegen diesem Fall, der Hass gegenüber Israel nur noch verstärkt wird. Wow, und was war vor dem Fall? Die Liebe zum Zionismus und den Juden florierte auf den Strassen? Schon ein ganzes Jahr ist vergangen seitdem wir Israelis, den Palästinensern im Gazastreifen nicht nur aus dem Land gingen, sondern damit auch aus ihrem Leben gingen. Der Gazastreifen ist jetzt "Judenrein". Sie sind frei von den israelischen "Unterdrückern", Hurra! Sie hätten in dieser Zeit ein eigenen Paradies daraus machen können. Mit den europäischen Geldern die Flüchtlingslager renovieren können. Nur ein Zehntel der Terrorgelder hätte ausgereicht um dort neue Wohnviertel aufzubauen. Sie hatten die Möglichkeit der Welt zu beweisen, dass wenn Israel auszieht und die internationale Grenzen akzeptiert, dann gibt es Ruhe und Frieden. Und damit hätten sie uns auch einen guten Grund gegeben um aus Judäa und Samaria zu ziehen. Anstelle von all dem, stürzen sie sich mit Raketen und Terror auf uns und wollen Israel ausrotten. Sie entführen unsere Soldaten und verstecken sich weiter hinter Frauen und Kinder. Diese Formel muss gebrochen werden.

So wie man in Libanon heute weiß, dass wer es zulässt aus seinem Haus Raketen auf Israel zu schießen, kann auch eine Rakete auf sein Haus bekommen, so muss jede palästinensische Mutter in Gaza wissen, dass sie nicht ruhig schlafen wird, solange die Kinder in Sderot nicht ruhig schlafen.

Aus diesem Dorf im Gazastreifen, Beit-Hanoun, wurden seit dem Abzug über 1000 Kassam-Raketen auf Israel abgeschossen. Die Lösung zum Frieden ist ganz einfach. Sie müssen nur aufhören zu schieße.

Doron Schneider

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